Auf vergessenen Straßen durch Deutschland – Spätsommer 2020

Bilderbogen einer Deutschlandreise

Historische Horster Wassermühle
Historische Horster Wassermühle
Autostrand Sankt Peter-Ording
Autostrand Sankt Peter-Ording
Wegweiser der Postkutschen
Wegweiser der Postkutschen
Lieberoser Heide
Lieberoser Heide
Vergessene Straßen
Vergessene Straßen


Sommerurlaub 2020. Von Mai auf August verschoben – Dank an unsere verständnisvollen Chefs! – Gehofft … Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, wie Reisebeschränkungen angedachter Zielländer verfolgt … gehofft … später Fallzahlen und Hotspots in Deutschland unter Beobachtung gestellt … gehofft … doch Corona lässt nicht los.

Also: Deutschland, die Zweite – und wir sind wild entschlossen, unser schönes Land mit Sinn und Verstand auch diesmal zu genießen!

Als perfekter Start in diesem Sinne entpuppt sich dann unser erster Stepp: Romantisch an der Seeve gelegen, inmitten jahrhundertealter, knorriger Baumriesen steht eine historische Wassermühle. Im Schatten der hohen Bäume ein weitläufiger Biergarten mit dicken, rustikalen Eichenbohlen auf schweren, ausgemustertem Mühleninventar.
Die Speisekarte gleicht einer Verführung und ich bin echt auf mein Schnitzel gespannt: Mit Preiselbeeren und Camembert überbacken – klingt das nicht lecker?! War’s auch. Genauso wie Jörg’s Schweinemedallions mit frisch duftenden Rahmchampignons. Die Portionen sind eine Herausforderung und die Horster Mühle wird in unserer kulinarischen Deutschlandkarte vermerkt!
Später folgen wir dem schmalen Pfad, der sich zwischen den imposanten Bäumen am Flüsschen entlang schlängelt, zum Wehr. Mit dem mächtigen Mühlrad am Gemäuer und der rustikalen Technik der Wasserführung hat es die Zeit überdauert. Vor nahezu einem viertel Jahrhundert haben die Inhaber dieser historischen Wassermühle mit Unterstützung hier am Wehr eine Fischtreppen eingebaut, die Meerforellen und Lachsen nun wieder den Weg in ihre Laichgewässer ermöglicht.
So etwas unterstützen wir doch gerne mit einem nächsten Besuch!

Horster Wassermühle

Straßenansicht der historischen Wassermühle
Straßenansicht der historischen Wassermühle
Romantik
Romantik
Gute Idee!
Gute Idee!
Wasserspiele im Mühlbach
Wasserspiele im Mühlbach
Abend an der Horster Mühle
Abend an der Horster Mühle


Am Morgen lassen wir die geschäftige Metropole Hamburg rasch hinter uns und hangeln uns gemütlich entlang der Elbe gen Norden. Auf kleinstmöglichen Straßen fernab jeden Trubels wollen wir unsere Urlaubstage genießen.
Durch die Haseldorfer Marsch begleitet uns Regen, doch der lässt am Nachmittag nach und die Wolkenlücken bringen uns immer mehr Sonnenschein zurück.
Auffällig viele reetgedeckte Häuser und Höfe gibt es hier noch. Von knuffigen, liebevoll restaurierten Katen bis hin zu mächtigen, dreigeschossigen Höfen, die behäbig auf ihren Wurten thronen. Aber, erstaunlich so nah an Hamburg, warten auch noch viele auf eine sorgsame Hand.

So weit das Auge reicht, breitet sich sattgrünes Marschenland aus, dunkle Gehölzstreifen umfrieden die Weiden und abgeernteten Äcker, es liegt spätsommerliche Stille über der weiten Ebene.
Für die Nacht finden wir an einem kleinen Hafen direkt an der Elbe einen schönen Stellplatz, spazieren über den bemerkenswert breiten Sandstrand, gucken gemütlich Elbkino und bekommen später ein spektakuläres Schauspiel vom Sonnenuntergang in einer Gewitterfront geboten.

Nachtlager am Elbufer

Bemerkenswerter Sandstrand
Bemerkenswerter Sandstrand
Leben mit dem Fluß
Leben mit dem Fluß
Toller Stellplatz
Toller Stellplatz
Elbkino ...
Elbkino ...
... wird nie langweilig
... wird nie langweilig

Massige Cumulusberge türmen sich hoch in die Atmosphäre auf, darunter jagen stürmische Böen bleigraue Wolkenfetzen über den düsteren Himmel. Doch durch vereinzelte Wolkenlücken verzaubert das goldene Licht der tiefstehenden Abendsonne diese wilde Szenerie.
Später in der Nacht reißen dann gewaltige Blitze ganze Cumulusgebirge mit kaltblauem Licht aus der Finsternis.

Gewitter über der Elbe

Da braut sich was zusammen.
Da braut sich was zusammen.
Licht und Schatten
Licht und Schatten
Golden light
Golden light
Himmelsfenster
Himmelsfenster
Petrus öffnet die Himmelsschleusen
Petrus öffnet die Himmelsschleusen


Über den hier schnurgeraden Nord-Ostsee-Kanal geht es weiter nordwärts. Der Autostrand von Sankt Peter-Ording ist ein Muss für die artgerechte Haltung eines ausgewachsenen Allrad-Sprinters. – Allrad zuschalten, Untersetzung – und rein ins Vergnügen! – Und wir sind bei Weitem nicht die einzigen Spielkinder hier …
Dutzende Kites färben den Himmel am Horizont bunt, Surfer haben ihr eigenes Revier, Strandbuggys flitzen über den Sand, aber auch für einen entspannten Strandspaziergang und ungestörtes Baden ist gesorgt. Wir fühlen uns pudelwohl hier!
Dieser Strand sucht allein schon in seiner Dimension seines Gleichen, doch nicht einmal diese beeindruckende Breite kann verhindern, dass er heute bei Flut mit mehr als einem Meter über NormalNull überflutet werden wird – und zwar komplett. Seit Tagen drückt stürmischer Wind das Wasser in die Deutsche Bucht. – Um 16.00 Uhr ist Hochwasser, so treten wir leider schon um 15.00 Uhr geordnet den Rückzug an.
Schade. Aber: Heute ist nicht alle Tage …

Autostrand Sankt Peter-Ording

Querung Nord-Ostsee-Kanal
Querung Nord-Ostsee-Kanal
Pole-Position mit Hindernis
Pole-Position mit Hindernis
Strand-Spielplatz für große Kinder
Strand-Spielplatz für große Kinder
... jedem seinen Spaß!
... jedem seinen Spaß!
... hmmm, grins ...
... hmmm, grins ...


Friedrichstadt ist ein malerisches, altes Städtchen, das einst von holländischen Glaubensflüchtlingen erbaut wurde, was Architektur und Stadtanlage widerspiegeln und das wollen wir uns gerne anschauen, trotz Regenschauern.
Hohe Stufengiebelhäuser in holländischem Stil säumen den weiten Marktplatz und entlang der Grachten schmücken üppig blühende Rosenstöcke die historischen Fassaden. Manche der uralten Häuser neigen sich bedenklich schräg mit dem Giebel über die Straße und wir rätseln, denn trotz Jahreszahlen wie 1648 entdecken wir keinerlei ausgebesserte Risse oder ähnliches.
Eines der ältesten Häuser im Städtchen klärt dann das Rätsel mit einer Tafel an der weiß getünchten Mauer auf: Die Gebäude sind zugleich Wohnhaus und Speicher und so eigenwillig konstruiert, um Freiraum für einen Seilzug zu bekommen. – Von Leer kennen wir Speicherhäuser, diese aber mit senkrechter Fassade und einer überdachten Balkenkonstruktion für den Flaschenzug am Giebel.

Friedrichstadt & Husum

Am Marktplatz in Friedrichstadt
Am Marktplatz in Friedrichstadt
Straßen links und rechts der Grachten
Straßen links und rechts der Grachten
Eines der ältesten Häuser
Eines der ältesten Häuser
Husums alte Häuser
Husums alte Häuser
Gegenüber dem Storm-Museum
Gegenüber dem Storm-Museum


In Husum mit seinem historischen, bis zum Markt reichenden Stadthafen ist das Theodor Strom-Haus als Wegpunkt gesetzt. Hat er doch mit seinem ‚Schimmelreiter‘ schon im Teenager-Alter bei mir, Winni, diese tiefe Sehnsucht nach der Nordsee und ihren rauen, einsamen Küstenstrichen geweckt. Lange lebe ich nun schon an diesem stürmischen Meer – und noch immer ist es mein Lebenselixier, liebe ich es, wenn der Sturm die Gischt weit über den Strand jagt, durch die offenen Ebenen tost und sich dieser schier endlose Himmel bis zum fernen Horizont darüber wölbt.

Im Museum sind – für uns erfreulich – wenige Menschen unterwegs, die auffallend rücksichtsvoll miteinander umgehen. Das Haus ist fast ehrfürchtig still, so dass wir in aller Ruhe unseren Gedanken nachhängen können. Jetzt stehen wir hier in Storm’s Arbeitszimmer und ich lese die Titel in seiner Bibliothek und es berührt mich, an diesem Schreibtisch zu stehen, an dem er seinen ‚Schimmelreiter‘ im Februar 1888 vollendet hatte. Eine uralte Deichsage inspirierte Storm zu dieser Novelle und der Hattstetter Neue Koog diente ihm als Vorbild für seinen Hauke Haien Koog, an dem er dann seine Geschichte spielen ließ.

Theodor Storm-Haus in Husum

Theodor Storm-Haus
Theodor Storm-Haus
Anfänge des 'Schimmelreiters'
Anfänge des 'Schimmelreiters'
Theodor Storm
Theodor Storm
Handschriftliches Skript
Handschriftliches Skript
Bis hin zur Erstausgabe.
Bis hin zur Erstausgabe.


Der heutige Hauke Haien Koog ist nur nach dem Deichgrafen aus dem ‚Schimmelreiter‘ benannt, wurde aber erst 70 Jahre nach dem Erscheinen der Erstausgabe, die Storm nicht mehr erlebte, eingedeicht. – Doch mit seinen schilfgesäumten Wasserflächen ist dieser Koog ein Paradies für Wasservögel, die sich hier jetzt im Spätsommer schon zu Hunderten einfinden.

Gemütlich tingeln wir weiter gen Norden und übernachten als einzige Gäste auf einem abgelegenen Einsiedlerhof an der Dänischen Grenze. Ein letztes Mal kann unser Blick so frei über die endlosen Marschen schweifen.
Am nächsten Morgen folgen wir dann der schmalen, einsamen Grenzstraße nach Osten. Glücksburg mit seinem historischen Wasserschloss ist heute unser Ziel.

Wasserschloss zu Glücksburg

Renaissanceschloss zu Glücksburg
Renaissanceschloss zu Glücksburg
Beeindruckendes Torhaus
Beeindruckendes Torhaus
Romantisch
Romantisch
Uralte Bäume im Park
Uralte Bäume im Park
Am Schlossteich
Am Schlossteich


Sicher auf einem zweieinhalb Meter hohen Granitblock gegründet, liegt Schloss Glücksburg inmitten eines kleinen Sees, der im 16. Jahrhundert aus einem Flüsschen aufgestaut wurde. Die grauen Regenwolken nehmen seiner weißen Fassade heute die Strahlkraft, doch die stille Wasserfläche spiegelt ein stolzes Bild – Stammhaus der dänischen Könige.
Der ansprechende Name, der auf das Städtchen überging, geht auf den Wahlspruch des Bauherrn, Herzog Johann d. J., zurück: ‚Gott gebe Glück mit Frieden‘.
Tiefrote Rosen schmücken die ebenfalls weißen, niedrigen Nebengebäude auf der Schlossinsel. Im Park eine Sammlung ausgefallener Bäume, manche jahrhundertealte, stattliche Erscheinungen, deren Stämme man mit drei Mann nicht umfassen könnte, andere erst in den letzten Jahrzehnten gepflanzt.
Wir schlendern über die Schlossinsel und beobachten kapitale Fische, die immer wieder aus dem stillen, dunklen Wasser nach Fliegen springen. Doch auch hier verscheucht uns bald erneut einsetzender, derber Regen
– nur, um den jetzt für eine Schlossbesichtigung zu nutzen, sind uns dort entschieden zu viele Menschen beisammen.
Wir machen uns wieder auf den Weg.

Für die Nacht fahren wir zurück zur ‚Dolleruper Destille‘, einem Gastgeber aus dem ‚Landvergnügen‘ (siehe bitte Tourinfo).
In der kleinen Manufaktur verkosten wir edlen Gin und Rum, verkneifen uns aber tapfer auch noch diverse, verlockende Whiskys, Obstbrände und Liköre zu vernaschen …
Wir treffen unsere Wahl, was selbst bei unserer limitierten Vorauswahl wirklich nicht einfach ist – und haben am nächsten Morgen keinerlei Kopfweh … Bürgt für Qualität!

Den schönen Landstrich um Kappeln und die Schlei wollen wir mit ausgiebig Zeit genießen.
Sanft hügelig breitet sich das Land entlang des Meeresarmes, der sich tief ins Landesinnere erstreckt, aus. Dunkelgrüne Knicks durchziehen die Landschaft und reetgedeckte Häuser ducken sich in den Windschutz alter Bäume. Jeder der kleinen Fischerorte hier hat seinen eigenen Hafen.

Maasholm & Kappeln

Malerisches Maasholm
Malerisches Maasholm
Einer der ortsansässigen Fischer
Einer der ortsansässigen Fischer
Leuchtfeuer Schleimünde hinterm Mastenwald
Leuchtfeuer Schleimünde hinterm Mastenwald
Holländischer Traditionssegler
Holländischer Traditionssegler
FORTUNA im Museumshafen Kappeln
FORTUNA im Museumshafen Kappeln


Das malerische Fischerdorf Maasholm, am Nordufer der Schleimündung auf einer einstigen Insel gelegen, soll am Anfang stehen. Heute ist es bequem über einen Damm zu erreichen, nicht so aber seine berühmte Lotseninsel mit dem Leuchtfeuer Schleimünde, die standesgemäß allein über den Wasserweg zugänglich ist.
Niedrigen, liebevoll restaurierte Fischerhäuser scheinen sich entlang der flach über den Inselrücken ansteigenden Gassen zusammen zu kuscheln. Stilvoll dekorierte Sprossenfenster, weit herabgezogene Reetdächer, farbenfrohe Stockrosen und Rosen in Minibeeten zwischen den alten Mauern und dem schmalen Kopfsteinpflasterband – und auf der Pier trocknet ein Kormoran sein Gefieder nach dem Fischen …

Im schönen, alten Kappeln steht die stolze ‚Amanda‘, eine weiße Galerieholländermühle als Wahrzeichen auf ihrem Hügel über dem Städtchen und unten aus der Schlei ragt der letzte traditionelle Heringszaun Europas – eine noch immer funktionsfähige Reusenkonstruktion.
Im Museumshafen, meinem zweiten Wegpunkt hier im hohen Norden, liegen liebevoll gepflegte Traditionsschiffe an der Pier.

So viele Jahre konnte ich es kaum erwarten, im Sommer hierher zu kommen und mit Fortuna, ‚meinem‘ in diesem Jahr exakt 111 Jahre alten Traditionssegler, in die Ostsee hinauszusegeln …
Vieles hat sich in über 30 Jahren an Bord verändert und auch wenn ich heute als Senior-Stammcrew nicht mehr aktiv dabei bin, tut es noch immer unendlich gut, ihr Deck unter meinen Füßen zu spüren und vom Ruder auf dem Achterdeck aus, mit all diesen wunderbaren Erinnerungen im Herzen, über ihren Klüver in die Ferne zu peilen …

Wir folgen der Schlei ins Landesinnere bis Schleswig und wollen die Ausgrabungen von Haithabu erkunden.

Haithabu

Kleine Quelle
Kleine Quelle
Der Wall von Haithabu
Der Wall von Haithabu
Rekonstruierte Siedlung
Rekonstruierte Siedlung
Rückgezüchtete Mittelalterschafe
Rückgezüchtete Mittelalterschafe
Knorrige Baumgestalten
Knorrige Baumgestalten


Das Grabungsareal erstreckt sich jedoch von der Schlei bis rund um’s Haddebyer Noor, erschlossen durch Rundwege von 1,5 bis über 10 Kilometern Länge …
Eine kleine Quelle entspringt direkt auf dem schmalen Fußsteig und wirbelt die Sandkörner vom Grund der nur handtellergroßen Pfütze stetig auf. Vom Alter gezeichnete Baumriesen stehen vereinzelt am Wegesrand. – Ob sie wohl noch die Blütezeit Haithabu’s erlebt haben?
Wir ersteigen den massiven Schutzwall, der in weitem Halbrund die Siedlung mit ihrem Handelshafen einst zur Landseite schützte. Am Fuße dieses Walls ziehen gemächlich grasend kleinwüchsige, nach mittelalterlichem Vorbild rückgezüchtete Schafe entlang. Vom Wall aus können wir unseren Blick weit über den Wald und die rekonstruierten Häuser der Siedlung schweifen lassen. Der jetzt kurze Anleger ging einst hinaus ins Haddebyer Noor und war mit seinen auf der Plattform errichteten Buden Hafen, Zwischenlager und Handelsplatz in einem.

Das Museum mit all den wieder ans Tageslicht beförderten Schätzen der Wikinger ist trotz Voranmeldung und Ticketreservierung reichlich voll, wir sehen überall Menschen mit Abstand in Warteschleifen stehen – und verschieben unseren Besuch auf Zeiten mit günstigeren Vorzeichen.

Wieder regnet es. Den ganzen Tag schon ziehen schwere, graue Regenschauer durch die Hügel der Holsteinischen Schweiz. Also fahren wir den ganzen Tag.
Plön, so malerisch zwischen seinen Seen gelegen, ist uns heute viel zu nass – von oben. Und auch das historische Lübeck mit seinem Holstentor und all den Zeugen seiner großen hanseatischen Vergangenheit fällt heute buchstäblich ins Wasser. Bei strömendem Regen hält sich unsere Lust auf Stadtbummel in sehr überschaubaren Grenzen.
Wir fahren durch den Dauerregen, bis er endlich aufgibt und nutzen ein Mal mehr den langgestreckten Parkplatz direkt an der Wohlenberger Wiek als Nachtquartier.
Gleich jenseits der Straße zieht sich ein schmaler Naturstrand um die Bucht. Da ist in einer Regenpause ein Strandspaziergang angesagt.
Sandstreifen durchziehen den Schilfgürtel, wellenförmig beugt sich das Rohr mit seinen braunen Blütenrispen im Wind und soweit das Auge reicht, blühen blasslila die Strandastern – wunderschön! – Und dann taucht die Abendsonne durch eine langgezogene Wolkenlücke die Sandabbrüche der kleinen Steilküste gegenüber in goldenes Licht.
Abends genießen wir es dann bei erneutem Regen auf MB im Trockenen kochen und essen zu können und bevor wir später in unsere warmen, trockenen Betten steigen, lesen wir uns bei einem Glas Bordeaux ;-D aus Heide Hetzer’s ‚Ungebremst Leben‘ (siehe bitte Tourinfo) gegenseitig vor.


Tour-Informationen

Literatur:


‚Landvergnügen, der andere Stellplatzführer‘
von Landvergnügen UG Berlin, ISBN: 978-3-9820834-0-7

‚Ungebremst Leben‘ von Heidi Hetzer
Ludwig Verlag München, ISBN: 978-3-453-28113-4

Tipps:

Horster Mühle, www.horstermuehle.de


Dolleruper Destille, www.dolleruper-destille.de



Storm – Haus in Husum, www.storm-gesellschaft.de/museum/